Walter Hanel (Zeichnungen)
  Victor Vaserely (Collagen und Serigraphien)
  Ramon Walewijk (Öl auf Leinwand)
  Ariane Roger (Objekte und Skulpturen)



 

Hanel
Walter Hanel , geboren in Teplitz-Schönau/Böhmen, ist einer der bekanntesten Karikaturisten in Deutschland. Seine gezeichneten Kommentare zum politischen und gesellschaftlichen Geschehen in Deutschland und den Brennpunkten der Welt erscheinen bundesweit in Tageszeitungen und Magazinen. Seit 1970 gewinnen seine freien Arbeiten an Priorität, die z.T. farbig gestalteten, grossformatigen Blätter handeln von Menschen, von der Kreatur, von der Gesellschaft „schlechthin“, denn sie sind Zustandsbeschreibungen unserer Zivilisation. Dabei entstehen Serien wie die „Vögel“, Bildgleichnisse von Paaren, Köpfen und Gesichtern, skurrile Maskeraden und bestürzende Metamorphosen, die in „Hanels Bestiarium“ ihren Höhepunkt finden.

Victor Vasarely. Der 1997 gestorbene Künstler gilt als der Erfinder der Op Art (optical Art), Erforschung optischer Reize durch grafische Mittel, eine Methode, die wissenschaftliche Vorstellungen von Raum, Materie und Energie mit Hilfe rein formaler, geometrischer Formen in Sinnesempfindungen überträgt. Nicht das Kunstwerk selbst ist die Hauptsache, sondern seine Wirkung auf den Betrachter. Den Gipfel von Ruhm und Beliebtheit erreichte Vasarely in den sechziger Jahren. Von 1960 bis 1969 hatte er 62 Einzel- ausstellungen. Seine geometrischen Abstraktionen hängen in allen bedeutenden Museen der Welt.
Vasarely


Walewijk
Ramon Walewijk. Der Künstler wurde 1953 in Bagnols sur Cèze geboren, lebt und arbeitet in St. Marcel d´Ardèche.
est né pour peindre et c'est par la force et la conviction de son travail qu'il impose sa palette. Réalisations puissantes, nerveuses, au graphisme acéré et incisif, ouvertes, grandes ouvertes sous la poussée d'un tourbillon de couleurs fortes qui vous saisit dès la première toile. Peinture chargée d'une humanité vibrante, envahissante, de gaîté et de peine, de joie ou de souffrance, parfois jusqu'au paroxysme, comme ce Christ dont le corps martyrisé hurle son humanité torturée en un sanglant message d'amour absolu.
Peinture toute de vigueur, rigueur, rugosité. Matière épaisse de la pâte maniée, manipulée, pétrie autant qu'étendue. Peinture physique, corporelle, vivante, parfois organique, qui traduit la représentation de la chair omniprésente, boursouflée de vie, de présence.
Peinture d'instinct, révélatrice d'une sensibilité absolue, entière, traductrice d'une pulsion primitive, primordiale, unique, celle de l'acte créateur, de la création. Cette oeuvre est enfantement, fête des sens, joie jaillissante, prière. Cette oeuvre est la vie (Le midi libre)

Ariane Roger wurde 1964 in Köln als Tochter des französischen Malers Jacques Henri Roger geboren, studierte in Paris Mode und in Brüssel Malerei und Bildhauerei. Sie arbeitet in Metall, Gips, Ton, Holz und Plastik. Ihre Kunst ist voll praller Lebensfreude „ zum Anfassen und Benutzen“: üppige, glamouröse Paravents mit Tulpenarrangements , prächtige, grossflächige Paravents, die die Welt mit all ihren Erdteilen darstellen, in denen die kleinen Länder den grossen Huckepack auf dem Rücken hängen, grossbusige, knallfarbige Blumentöpfe, weisse, skurrile, kerzentragende Gipshände, sonnenanbetende , braunglänzende Tonkörper, effektvolle, bleich- silber schimmernde PVC-Monde auf pyramidenförmigen Eisensockeln usw. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Südfrankreich.
Roger